JÜRGEN HASENBURGER - TRAINING & BERATUNG

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Buchtipp

„Ich bin Verkäufer“ – Fahrplan zu mehr Selbstbewusstsein im Verkauf.

Dieses Buch beschreibt eindrucksvoll die Welt, in der Verkäufer leben. Als Vorreiter für Wachstum und Ausdehnung steht der Verkäufer als Speerspitze im Verdrängungswettbewerb der konkurrierenden Unternehmen. Die Anforderungen, denen er ausgesetzt ist, die Voraussetzungen die er für diesen einmaligen Beruf mitbringen muss, die Hürden, die es täglich zu überspringen gilt, machen ihn zu einem Exoten in der Berufswelt. Und so werden Verkäufer oft auch wahrgenommen. Wer in der Kontaktarbeit zuhause ist und seinen Erfolg im Umgang mit Menschen erzielt, muss mit sich selbst im Reinen sein.

Der Verkaufsberuf stellt hohe Anforderungen an die Psyche der Akteure. Ein gesundes Selbstbewusstsein ist eine der Grundvoraussetzungen um mit Anderen erfolgreich zu kommunizieren und vor allem zu verhandeln. Ein allgemein akzeptiertes Erfolgsrezept oder einen Königsweg zu dauerhaften Erfolg wurde bis heute nicht gefunden.

All die Techniken und Verhaltensempfehlungen der Vergangenheit haben nicht dafür gesorgt, Klarheit in den Verkaufsalltag zu bringen. Auch die „Motivationskicks“ im Rahmen von Großveranstaltungen helfen im Begegnungsalltag wenig weiter, weil der ohnehin zweifelhafte Nutzen in der Praxis wenig Messbares liefert.

Das Buch beleuchtet Umfeldfaktoren, Arbeitsmittel und Entlohnungssysteme, die dem Verkauf an die Hand gegeben werden und stellt die Frage, ob sich diese leistungsfördernd oder leistungshemmend auswirken. Auch Führungskräfte und Personalentwickler stehen auf dem Prüfstand, wenn es um die Frage geht, was sie tun können, um Verkäufer aktiv zu unterstützen. Sind es die Ergebnisse des Vorjahres oder Vorgaben der Geschäftsleitung, sind es Zielvereinbarungsgespräche oder die regelmäßig stattfindenden Gesprächsrunden? Im Blickpunkt stehen immer die Leistungsfaktoren und das Selbstverständnis im Verkauf.

Das Wissen um menschliches Verhalten und der qualifizierte Umgang mit sich selbst und Anderen wird in diesem Buch zur Schlüsselqualifikation für alle diejenigen erhoben, die ihr Geld im Umgang mit anderen Menschen verdienen. Wer darauf angewiesen ist, sein Gegenüber zu verstehen und sich selbst vorgenommen hat, mit möglichst vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten erfolgreich Geschäfte zu machen, findet hier zahlreiche Beispiele aus dem Begegnungsalltag.

Der Leser wird auf eine Reise in die Evolutionsbiologie mitgenommen und dabei glänzend unterhalten. Der Autor versteht es exzellent, unser aller Bedürfnisse offen zu legen und sauber zu sortieren. Die Herleitungen sind angenehm verständlich und so fällt es leicht, ihm von einem Kapitel ins nächste zu folgen. Er provoziert, überzeichnet, belustigt und ermahnt. Man kann nicht umhin Stellung zu beziehen.

Dieses Buch berührt jeden, der im Verkauf tätig ist. Er geht mit all denjenigen hart ins Gericht, die gute Verkaufsarbeit behindern oder den Ruf von Verkäufern schädigen. Jede Silbe und jeder Satz machen deutlich, dass hier ein Mensch geschrieben hat, der viel Erfahrung im Verkauf hat. Vor allem aber liebt er diesen Beruf und schließt mit dem Appell

„Ich bin Verkäufer“,

in der Hoffnung, dass sich viele Gleichgesinnte anschließen und ebenfalls den Mut aufbringen, zu ihrem Beruf zu stehen.

 

Der Autor

Jürgen Hasenburger, Jahrgang 1959, befasste sich schon zu Beginn seines Berufslebens, als Polizeibeamter des Landes Baden Württemberg, intensiv mit dem Studium des menschlichen Verhaltens. 1985 schied er auf eigenen Wunsch aus dem Staatsdienst aus, um eine Stelle als Handelsvertreter bei einem Telefonbuchverlag anzunehmen, wo er das Handwerk des Verkäufers von der Pike auf lernte. Angetrieben vom Erfolg übernahm er zunächst die Leitung einer Werbeagentur, gründete dann eine eigene Vertriebsgesellschaft mit Innen- und Außendienstkräften: Seit 1991 ist Jürgen Hasenburger als Trainer und Berater für Verkäufer und Führungskräfte tätig und ist heute ein hoch geschätzter Vortragsredner, Seminarleiter und Coach.